Halbfinale

HF 1: 
Union St.Willibald - TSV St.Marienkirchen 3:4 (2:2)

Aus der Traum der Andorfer vom Finale "dahoam"! In einem dramatischen Elferschießen entschied der 28. Strafstoß zugunsten des ATSV Ranshofen, der damit wie 2011 wieder im Endspiel dieses Traditionsturniers steht. Die Andorfer dagegen verpassten die Chance, sich nach 20 Jahren wieder in die Siegerliste des Innviertler Cups einzutragen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren Torchancen beiderseits Mangelware. Kein Wunder, dass beide Treffer nach Standardsituationen fielen. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Ivic die Gäste in Front. Nach dem Wechsel erhöhten die Andorfer den Druck und wurden früh mit dem Ausgleich belohnt: Christoph Haslinger gelang in der 54. Minute der vielumjubelte Ausgleich. Trotz eines Chancenübergewichts für die Andorfer, die auf Illibauer und Glechner verzichten mussten, blieb es bis zum Schluss beim 1:1. Ausgerechnet der Torschütze sollte im Elfermeterschießen zum tragischen Held werden. Die ersten beiden Strafstöße machte FCA-Tormann Manuel Oberauer unschädlich, der FCA konnte aber daraus kein Kapital schlagen, vergab ebenfalls die ersten zwei Elfmeter. Doch dann hatten die Schützen ihr Visier besser eingestellt. Die nächsten acht Spieler beider Teams trafen vom Punkt. Da Ranshofen beim Abpfiff nur mehr zehn Spieler am Feld hatte, begann nach zehn Schützen die Sache wieder von vorne. Beim 14. Elfmeter scheiterte Haslinger, Andreas Oberauer behielt dagegen die Nerven uns schoss die Ranshofner ins Finale.

Tore: Daniel Haderer (39., 40.), Alexander Schwarz (90.); Marcel Lenzbauer (19.), Jan Votova (10., 48., 74.).
Schiedsrichter: Stefan Ebner


HF 2:
FC Andorf - WSV ATSV Ranshofen 12:13 n.E. (1:1,0:1)

Die Gastgeber verschliefen die Anfangsphase und lagen nach knapp 20 Minuten bereits 0:2 zurück. Dann fand auch St. Willibald ins Spiel und glich durch einen Doppelpack von Daniel Haderer noch vor der Halbzeit aus. Nach Wiederbeginn drückte allerdings wieder St. Marienkirchen und ging durch Jan Votava erneut in Führung. St. Willibald bot eine starke kämpferische Leistung, konnte technisch aber nicht mit dem Bezirksligisten mithalten. Erst gegen Ende des Spiels und einem weiteren Gegentreffer wurden die Gastgeber wieder stärker. Ingo Haderer scheiterte allerdings an der Latte. Alexander Schwarz schoss zwar noch den Anschlusstreffer zum 3:4, in der 93. Minute fiel dieser aber zu spät. "St. Marienkirchen hat verdient gewonnen, so ehrlich müssen wir sein", gestand St. Willibalds Sektionsleiter Roland Ketter. "Dafür, dass drei Stammspieler nicht im Einsatz waren, haben wir uns trotzdem gut verkauft", erklärte Ketter.

Tore: Christoph Haslinger (54.); Ilija Ivic (43.).
Schiedsrichter: Philipp Kitzmüller.

 

 

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