Finale

Finale (Spiel um Platz 1):

WSV ATSV Ranshofen - TSV St.Marienkirchen 5:4 (1:1,1:1) n.E.

Über den dritten Sieg im Innviertler Fußballcup konnte der ATSV Ranshofen jubeln. Der Ex-Landesligist setzte sich gegen Bezirksligist St. Marienkirchen/Sch. knapp im Elfmeterschießen durch. Mit ihrer frechen Spielweise begeisterten die St. Marienkirchner die mehr als 700 Besucher. Das Spiel um Platz drei gewann Hausherr FC Andorf knapp mit 3:2. Gegner St. Willibald war für den Landesligisten eine "harte Nuss".

Das Finale begann mit einem vorsichtigen Abtasten. Die erste Chance hatte Ranshofen. In der zehnten Minute strich ein Freistoß von Ilija Pilaj knapp am St. Marienkirchner Gehäuse vorbei. Fünf Minuten später der erste Torjubel. Jan Votava kann eine herrliche Aktion – über mehrere Stationen gespielt – mit einem Traumtor ins Kreuzeck abschließen. In der 15. Minute verhindert Ranshofens Goalie Philipp Wagner mit einer tollen Parade das 2:0. In der ersten Halbzeit ist die Mannschaft aus dem Bezirk Schärding bissiger, beweglicher und auch vor dem Tor wesentlich gefährlicher als die Ranshofner. Die St. Marienkirchner spielen ein hervorragendes Pressing und bereiten Ranshofen durch diese aggressive Spielweise große Probleme. Trotzdem gelingt dem Ex-Landesligisten in der 43. Minute der Ausgleich. Ein Weitschuss aus gut 20 Metern von Tom Kreilinger schlägt unhaltbar im St. Marienkirchner Gehäuse ein.

Im zweiten Spielabschnitt geht St. Marienkirchen etwas die Puste aus, das hohe Tempo kann nicht mehr gehalten werden. In der 68. Minute fast schon die Vorentscheidung: Der Ranshofner Patrick Lindhuber schießt den Ball – halb im Fallen – an die Stange. In den letzten 15 Minuten suchen beide Teams noch die Entscheidung, klare Torchancen sind aber Mangelware. Im Elferschießen haben dann die Ranshofner die besseren Nerven.

Tore: Tom Kreilinger (43.); Jan Votava (16.)
Schiedsrichter: Praschl, Klaras, Preg.

 


 

Kleines Finale (Spiel um Platz 3): 

FC Andorf - Union St.Willibald  3:2 (1:1)

Im Vorfeld des Endspiels kämpften Gastgeber Andorf (Landesliga West) und St. Willibald (2. Klasse Westnord) im kleinen Finale um Platz drei. Der Papierform nach hätte sich ein einseitiges Match entwickeln müssen – doch weit gefehlt. St. Willibald spielte von Beginn an gut mit und verlangte dem Landesligisten alles ab. Die Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Eine davon verwandelte Benjamin Schneiderbauer per Seitfallzieher zum 1:0 für Andorf. Danach hätte der FCA den Vorsprung erhöhen können, ein Treffer von Spielertrainer Genadi Petrov wurde aber wegen Abseits nicht gegeben.

Großer Jubel brach erstmals in Minute 35 aus, als Petr Le den Ausgleich für St. Willibald erzielte. Die vielen mitgereisten Fans peitschten ihre Mannschaft weiter nach vorne und beinahe hätte es noch vor der Pause mit der Führung geklappt, doch ein Distanzschuss streifte knapp über die Latte. Deshalb ging es mit einem gerechten 1:1 in die Kabinen. Kurz nach Wiederbeginn und nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung schoss Mario Illibauer die Andorfer erneut in Front (51.). Ein paar Minuten später wurde auch Torschützenkönig Daniel Haderer eingewechselt. Er traf diesmal zwar nicht selbst, fungierte aber als Glückbringer, denn unmittelbar nachdem er den Platz betreten hatte, erzielte Le erneut den Ausgleich für die Willibalder. Anschließend ging es munter hin und her. Am Ende war es Spielertrainer Petrov, der für die Entscheidung verantwortlich war. Er traf in der 77. Minute per Freistoß zum 3:2-Sieg für den FCA. Damit belegte Andorf nach 2011 erneut den dritten Platz beim Innviertler Fußballcup.

Tore: Benjamin Schneiderbauer (17.), Mario Illibauer (50.), Genadi Petrov (77.); Petr Le (37., 59.).

Schiedsrichter: Nebel, Baumann A., Feichtinger Alois.

 

 

Fotos vom Finale

 

 

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